Neurochirurgie Dr. Nikolaus Größing

Kreuzschmerz

Kaum eine andere Erkrankung hat in der letzten Zeit so zugenommen, wie der Kreuzschmerz, man kann mittlerweile bereits durchaus von einer Volkskrankheit sprechen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, eine große Rolle spielt dabei sicherlich unser Wohlstand. Wir können es uns einfach leisten, ohne großen Bewegungsaufwand von A nach B zu gelangen, sei es mit den Auto oder im Urlaub mit dem Flugzeug. Gehen wir immer mehr vermieden, Sitzen ist unsere Haupttätigkeit. Welche Belastungen aber gerade auf die Wirbelsäule beim Sitzen entstehen, zeigt Ihnen folgende Graphik.



Kreuzschmerz

Quelle: „Kreuzschmerzen für Einsteiger und Routiniers“, Piotrowski, Größing, Selhofer; Benevolent 1999


Man kann unschwer erkennen, dass Sitzen die Wirbelsäule im hohen Maß belastet. Leider sind wir aus dem sich bewegenden Menschen zum bewegten Menschen geworden.

Wenn es dann im Kreuz zwickt, ist der Jammer groß, die Operation schwebt drohend im Raum und die Angst nimmt Besitz. Vorneweg soll gesagt werden: BEVOR DAS MESSER GEWETZT WIRD; MUSS DIE SITUATION GENAUESTENS BESEHEN WERDEN UND DER VERSUCH GESTARTET WERDEN, ALTERNATIVEN IN DER BEHANDLUNG ZU FINDEN .

Eine genaue Anamnese, ein Herausfiltern der Behandlungsmöglichkeiten. Ein Therapieplan mit den Querverbindungen, all dies führt in meiner Praxis bei über 80% meiner Patienten zu konservativen Heilbehandlungen ohne Operation.

Bedenkt man, dass die höchste Anzahl der Kreuzschmerzpatienten mit muskulären Problemen zu kämpfen haben, ist es nur logisch, dass eine gezielte Bewegungstherapie hier dauerhafte Linderung und Heilung schaffen kann.

Auch knöcherne Instabilitäten sollen erst funktionell konservativ behandelt werden. Gerade in diesen Bereichen ist die Operation der letzte zu setztende Schritt.

Bandscheibenvorfälle sind ebenso wenig unbedingt operativ zu versorgen. Auch hier kann eine umfassende, gut geplante und konsequent durchgeführte Therapie nach exaktem Behandlungsschema eine Operation vermeiden. Als Beispiel soll folgende Bild eines großen Bandscheibenvorfall gezeigt werden, bei dem es mir gelungen ist, eine Operation zu vermeiden und den Patienten schmerzfrei zu bringen.


Kreuzschmerz

Quelle: „Kreuzschmerzen für Einsteiger und Routiniers“, Piotrowski, Größing, Selhofer; Benevolent 1999

Sollte es aber trotz intensiver Bemühungen im konservativen Bereich nicht gelingen, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten, führe ich auch mikrochirurgische Operationen an der Bandscheibe durch, dies in der Privatklinik Wehrle, wo eine hervorragendes Team mich unterstützt und neueste Apparaturen zur Behandlung gegeben sind.

Ich arbeite mit einem Netz von Kollegen aus den bereichen Manualmedizin, Orthopädie, Unfallchirurgie und Bewegungstherapie zusammen, sodaß ich behaupten kann, dass für alle meine Patienten eine zielführende Behandlung gefunden werden kann.

Es muss nicht immer Kreuzschmerz sein




Es muss nicht immer Kreuzschmerz sein!

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